Der innovative Entwurf von Domènech i Montaner für den Palau de la Música Catalana verwendet einen Eisenrahmen und gläserne Wände, um den Innenraum mit natürlichem Licht zu durchfluten. Der Konzertsaal, der neben einem Kirchenkreuzgang gebaut wurde, nutzt geschickt die vorhandenen Lichtmuster.
Das Auditorium ist im ersten Stock leicht zugänglich, während die Büros im Erdgeschoss untergebracht sind.
An der Außenseite des Palau befinden sich musikalische Skulpturen, die sich mit modernen und barocken Stilen vermischen. Die Skulpturen bestehen oft aus zerbrochenen Fliesenmosaiken und Glas
Im Inneren befindet sich am oberen Ende der Halle ein riesiges Oberlicht von Antonio Rigalt i Blanch. Sie hat die Form einer auf dem Kopf stehenden Kugel, mit goldenem Glas in der Mitte und blauem und weißem Glas rundherum, das die Gesichter von Frauen zeigt.
Auf der Bühne tanzen 18 moderne Musen mit Instrumenten an den Wänden entlang, über ihnen die restaurierte Orgel. Domènech i Montaner wollte, dass der Palau ein "Garten für die Musik" ist, und so ist er voller Blumenmuster, die ihn wie ein wunderschönes Gewächshaus aussehen lassen.